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    RECRUITING

    Es gibt genug Bewerber. Sie finden nur nicht zu dir.

    Viele Bäckereien kämpfen seit Jahren damit, offene Stellen zu besetzen. Dabei ist das Problem selten ein Mangel an Menschen – es ist ein Mangel an Struktur.

    Bastian Reeke
    Bastian ReekeFounder & CEO
    29. März 2026· 3 Min

    Ich führe seit Jahren Gespräche mit Bäckereibetrieben im DACH-Raum. Inhabern, Personalverantwortlichen, Filialleiterinnen. Und fast überall begegnet mir derselbe Satz: Wir finden einfach keine Mitarbeiter mehr. Ich zweifle nicht daran, dass es sich so anfühlt. Die Stellen bleiben offen, das Team ist überlastet, und irgendwann glaubt man, der Markt sei schlicht leer.

    Aber wenn ich dann genauer hinschaue, sehe ich fast immer etwas anderes.

    So sieht's aus

    Bewerbungsprozess

    7 Schritte – und an jedem kann ein Bewerber verloren gehen.

    EingangRecruiter
    ScreeningRecruiter
    TelefonscreeningRecruiter
    InterviewBewerber
    ProbearbeitenBewerber
    Zweites InterviewBewerber
    EntscheidungRecruiter

    Ohne Struktur verlieren Bäckereien Bewerber zwischen Schritt 1 und 3 – bevor sie überhaupt ins Gespräch kommen.

    Das Wichtigste in Kürze
    • Der Personalmangel ist real – aber der Markt ist nicht leer. 2024 stiegen die Azubi-Zahlen erstmals wieder deutlich.
    • Viele Bäckereien verlieren Bewerber nicht wegen fehlender Nachfrage, sondern wegen fehlender Prozesse.
    • Wer innerhalb von 24 Stunden antwortet, hat einen klaren Vorteil gegenüber Betrieben ohne strukturiertes Recruiting.
    • Match bündelt Stellenanzeigen, Bewerbungen und Auswahlprozess an einem Ort.

    Was die Zahlen sagen – und was sie nicht sagen

    Der Personalmangel in der Bäckereibranche ist real. Das lässt sich nicht wegdiskutieren. Laut dem Bäckerei-Monitor 2025, einer gemeinsamen Studie der Hans-Böckler-Stiftung und der Gewerkschaft NGG, berichten 86 Prozent der Beschäftigten in der Branche, dass in ihrem Betrieb oft oder sehr häufig Personal fehlt. Seit 2014 sind branchenweit rund 20.000 Arbeitsplätze weggefallen, und die Zahl der Handwerksbäckereien ist in den letzten zehn Jahren um 30 Prozent gesunken.

    Gleichzeitig zeigt dieselbe Studie etwas, das in der öffentlichen Diskussion kaum vorkommt: 2024 gab es bei den Auszubildenden zur Bäckereifachverkäuferin einen Anstieg von 22,5 Prozent, bei den Bäcker-Azubis ein Plus von 11,4 Prozent. Nach Jahren des Rückgangs dreht sich der Trend. Mehr junge Menschen interessieren sich wieder für die Branche.

    Das bedeutet nicht, dass der Fachkräftemangel gelöst ist. Aber es bedeutet, dass das Bild komplizierter ist, als es oft gezeichnet wird. Der Markt ist nicht leer. Er ist in Bewegung.

    Was ich in der Praxis sehe

    Jemand der heute einen Job sucht, schaut sich mehrere Optionen gleichzeitig an. Er schickt vielleicht fünf Bewerbungen raus, manchmal mehr. Und dann wartet er. Wer als erstes antwortet, wer einen klaren nächsten Schritt kommuniziert, wer einfach professionell wirkt, der hat einen echten Vorteil.

    Auf der anderen Seite: Eine Stellenanzeige, die seit Monaten nicht aktualisiert wurde. Bewerbungen, die per E-Mail reinkommen und in einer überfüllten Inbox verschwinden. Kein System, das zeigt wo welche Bewerbung gerade steht. Kein schnelles Feedback, das dem Bewerber signalisiert: Wir haben dich gesehen, wir melden uns.

    Das ist kein Einzelfall. Das ist der Normalzustand in vielen Betrieben, und das sage ich ohne jeden Vorwurf. Bäckereien laufen im Dauerbetrieb. Wer morgens um drei anfängt, hat nachmittags keine freie Stunde, um ein strukturiertes Bewerbermanagement aufzubauen. Recruiting ist kein Kerngeschäft, auch wenn es sich zunehmend so anfühlt.

    86 %
    der Beschäftigten berichten regelmäßig von Personalmangel im Betrieb
    30 %
    weniger Bäckereibetriebe im Handwerk in den letzten 10 Jahren
    +22,5 %
    mehr Azubis als Bäckereifachverkäuferin im Jahr 2024

    Quellen: Bäckerei-Monitor 2025 (NGG / Hans-Böckler-Stiftung), Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks 2025

    Der Markt ist nicht leer. Die Bewerber sind da. Aber sie bewerben sich dort, wo der Prozess klar ist – und wo sie das Gefühl haben, dass auf der anderen Seite jemand wartet.

    Der Unterschied, den Struktur macht

    Stell dir zwei Betriebe vor, die zur gleichen Zeit dieselbe Stelle ausschreiben. Beide suchen eine Verkäuferin in Teilzeit. Betrieb A hat die Anzeige irgendwo eingetragen, wartet auf Bewerbungen und antwortet, wenn Zeit ist. Betrieb B hat eine gepflegte Anzeige, bekommt Bewerbungen an einem zentralen Ort, und schickt innerhalb von 24 Stunden eine kurze Rückmeldung.

    Welcher Betrieb stellt schneller ein? Meistens Betrieb B, und das oft nicht, weil er mehr Bewerbungen bekommt, sondern weil er die Bewerbungen, die er bekommt, nicht verliert.

    Vakante Stellen kosten Geld. Jeder Tag, an dem eine Stelle unbesetzt bleibt, bedeutet mehr Last für das bestehende Team, schlechtere Servicequalität, im schlimmsten Fall kürzere Öffnungszeiten. Die Zeit, die in einen funktionierenden Recruiting-Prozess investiert wird, zahlt sich schnell zurück.

    Was das mit databites zu tun hat

    Wir bauen bei databites Software, die Bäckereien dabei hilft, ihren Betrieb besser zu steuern. Angefangen hat das mit Kennzahlen, Umsatz, Kosten, Personalplanung. Aber im Laufe der Zeit haben wir immer wieder dasselbe gehört: Der größte Engpass ist oft nicht die Auswertung der Zahlen, sondern die operativen Probleme dahinter. Und einer der größten ist Recruiting.

    Also haben wir uns gefragt: Wie würde ein Recruiting-Tool aussehen, das wirklich in den Alltag einer Bäckerei passt? Nicht ein kompliziertes HR-System, das für Konzerne gebaut wurde. Sondern etwas, das eine Inhaberin oder ein Personalverantwortlicher in zehn Minuten versteht und das von Tag eins an Arbeit abnimmt.

    Das Ergebnis heißt Match. Eine Funktion, die Stellenanzeigen, Bewerbungen und den gesamten Auswahlprozess an einem Ort bündelt. Kein Postfach-Chaos, kein Überblicksverlust, kein Bewerber der in der Warteschleife vergessen wird.

    Die Bewerber sind da. Man muss ihnen nur entgegenkommen.

    Key Takeaway

    Match bündelt Stellenanzeigen, Bewerbungen und den gesamten Auswahlprozess – damit kein Bewerber in der Warteschleife vergessen wird.

    Ein Blick in die Software

    So sieht Match in der Praxis aus.

    app.databites.de/match

    Dashboard

    Dashboard / Team / Match

    4Offene Stellen
    35Offene Bewerbungen
    26Bewerber gesamt
    22Überfällig
    Bewerbungsprozess35 offene Bewerbung(en) in der Pipeline
    Eingang10
    Screening7
    Telefonscreening3
    Interview11
    Probearbeiten3
    Zweites Interview1
    Entscheidung0
    Mein TagDeine Zuständigkeiten im Fokus
    20 Kontakte überfällig
    Hoch
    10 neue Bewerbungen sichten
    Mittel
    3 Interviews diese Woche
    Normal
    Klare HandlungsimpulseKonkrete Reihenfolge für den heutigen Fokus
    1. Kontakte aktuell halten
    Jetzt bearbeiten
    2. Entscheidungen in finalen Phasen treffen
    Jetzt bearbeiten
    3. Neue Bewerbungen innerhalb von 24h anstoßen
    Jetzt bearbeiten

    Häufige Fragen

    Match ist ein Modul innerhalb der databites-Plattform. Es lässt sich nahtlos mit den bestehenden Kennzahlen und der Personalplanung verbinden.

    Nein. Match wurde für Bäckereien gebaut, in denen Recruiting oft von der Geschäftsführung oder einer Personalverantwortlichen nebenbei mitgemacht wird. Alles ist in zehn Minuten verständlich.

    Match hilft dir, deine bestehenden Stellenanzeigen besser zu verwalten und schneller zu reagieren. Es ersetzt keine Jobbörse, sorgt aber dafür, dass du die Bewerbungen, die kommen, nicht verlierst.

    Ja. Laut Bäckerei-Monitor 2025 stiegen die Auszubildenden zur Bäckereifachverkäuferin 2024 um 22,5 %, bei Bäcker-Azubis um 11,4 %. Ein Trendwechsel nach Jahren des Rückgangs.

    Über den Autor

    Bastian Reeke

    Bastian Reeke

    Founder & CEO bei databites. Schreibt über Recruiting, Strategie und warum Bäckereien mehr verdienen als den Status quo.

    RecruitingStrategieBäckereihandwerk
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